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von Nudel am 06 Dec. 2009 17:54
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Gestern nahm eine Vierermannschaft von Aufbau Elbe an den Finalrunden des Bezirkspokals teil.
Im alten E-Werk zu Blankenburg trafen sich die Halbfinalisten SG Klötze-Süd aus der Altmark, TSG Calbe/Saale, AE Magdeburg und der gastgebende Verein.
Die Auslosung vor Ort ergab die Halbfinalpaarungen
Stahl Blankenburg 1,5 - 2,5 TSG Calbe/Saale AE Magdeburg 4 - 0 SG Klötze-Süd
mit den Einzelergebnissen Schulz - Janeke 1-0 Paul - Kaworski 1-0 Nieber - Lazarz 1-0 Windelband kampflos
Klötze war leider nur zu dritt angereist. Unsere fast reife Jugenddelegation schaukelte die Partien sicher nach Hause, wobei Marcels Partie allerdings über die volle Zeit ging, was sich später als nachteilhaft auswirken sollte. Im Nachbarkampf gewann Hartmut Backe am Spitzenbrett, woraufhin die restlichen Partien schnell remis endeten, was die Calbenser Bullen wertvolle Körner sparte.
Nach einer kurzen Mittagspause folgte anschließend das Finale
TSG Calbe/Saale 3 - 1 AE Magdeburg Backe 0,5 - 0,5 Paul Dr. Hamm 1 - 0 Windelband Mühlen 1 - 0 Schulz Ulrich 0,5 - 0,5 Nieber
Im Finale standen wir der Mannschaft aus Calbe gegenüber. Johannes erhielt die Aufgabe Schnellzieher Backe in Schach zu halten, während Alex die weiße Farbe bevorzugte und deshalb an vier spielte. Johannes war auch erwartungsgemäß als erster fertig, einen kurz vor der Zeitnot gewonnenen Bauern konnte er nicht halten, weshalb er wegen dann auftauchender ungleichfarbiger Läufer ins Remis einwilligte. Als nächstes verlor anschließend Marcel seine Partie. Noch sichtlich geschafft von der ersten Runde spielte er eine uninspirierte Partie, dachte verschiedene Pläne aus, ohne einen konsequent umzusetzen und ließ sich am Ende die Dame fangen. 0,5 - 1,5. Alexander suchte nach ungewöhnlicher Eröffnungsbehandlung seines Gegners vergeblich nach Vorteil und stand in meinen Augen irgendwann deutlich schlechter. Er schaffte aber durch den Abtausch der Türme sich in ein Remisendspiel zu retten, was ich erfreut zur Kenntnis nahm und so gleich bieten ließ. 1 - 2. Nun lag es an meiner Partie. Dr. Hamm überließ mir in der Eröffnung das Läuferpaar, weshalb ich eine angenehme Stellung der Marke "Remis machen, wenn Remis reicht, oder auf den vollen Punkt spielen können" erhielt. Durch den Rückstand war ich zu letzterem gezwungen. Nach der geschafften Zeit wollte ich ab dem 37. Zug dann den Druck erhöhen, was mir anfangs auch recht gut gelang. Allerdings wehrte sich Dr. Hamm auch nach Leibeskräften und tauschte, wo möglich die Bauern. Der "letzte" Durchbruch wollte mir nicht gelingen, es fehlte der letzte Wille an Risiko, die Stellung zu öffnen. Stattdessen ließ ich die gegnerischen Figuren aktiv werden, weil ich ein vermeintliches Mattnetz sah. Das erwies sich als löchrig, da ein nicht gesehenes Springeropfer die Spannung hielt. Das Opfer hätte den Abtausch zweier Leichtfiguren für einen Turm zu meinen Gunsten gebracht, was aber aufgrund eines vorgerückten Freibauerns eher Chancen für meinen Gegner bereit hielt. Um dieses Endspiel zu vermeiden, lief ich allerdings mit meinem König auf ein noch schlechteres Feld, wo ich zweizügig den Turm einstellte und die Partie sofort beendete. Statt des erhofften Sieges nach Wertung hieß es am Ende deutlich 3 - 1 für Calbe. Gratulation an die Saale.
Somit bleibt uns nur das Minimalziel zu "feiern", die geschaffte Qualifikation für den Landespokal.
Nudel
PS: Der Nachbarkampf um Platz drei war noch nicht beendet, Blankenburg führte 2 - 1 gegen Klötze und wird ihn vermutlich gewonnen haben. Allerdings mussten wir zum Bahnhof, weshalb wir das Ende nicht abwarten konnten.
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