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von frAnk am 11 Dec. 2011 20:21
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Aus meiner Sicht ein perfekter Tag. Erst borge ich mir die Monatskarte einer Freundin und finde sogar noch eine spätere Strapatzenbahn, die mir 20 Minuten mehr Schlaf oder ein Frühstück ermöglicht. Ich entscheide mich fürs Essen. Und das war gut, da ich 5:56 Partie vor mir haben würde.
Im vierten Spiel mit der vierten Aufstellung wollten wir trotzdem punkten beim Tabellennachbarn. Halle.3 mit Malich und Liebert am Start. Und ersterer entkam mit Schwarz gegen Emmu nicht dem zügigen Remis nach totaler Vereinfachung. Zwar mussten Marcel und Micha ihren clevereren bzw. druckvollen Gegnern bald gratulieren. War vielleicht lehrreich, und Marcel wehrte sich auch lange und phantasievoll mit nicht mehr vorhandener Königsstellung. 0,5-2,5
Jens hatte ein offenes Brett mit Läuferpaar zum Austoben. Alex leichter Weißvorteil. Ich leichter Schwarznachteil. David mit Entwicklungsrückstand aber aktiver und optisch guter Stellung. Den ersten ganzen Punkt errang jedoch Erik. War das Französisch? Sah so aus, mit Problemen auf g7 und f7 und König erst einmal im Zentrum. Aber der Gegner kam irgendwann nicht mehr weiter, Erik konnte aufspielen und gewinnen. Das war kurz vor meinem 40. Zug. Auch wie David kurz darauf verlor, sah ich nicht. Der Sieg von Jens brachte uns wieder heran. Ich schaffte mit 6 Sekunden Rest die Zeit. Leider war Alex‘ Vorteil zu einem Minusbauern im Turmendspiel geworden. Trotzdem klar Remis und somit 3-4.
Ich hatte in taktisch aktiver Stellung so etwas wie einen wackligen Ausgleich erreicht. Mein Kontrahent bietet auch Remis. Es begann ein tüchtiger Kampf mit Dame, Springer und 6 Bauern. Im 37. hatte er mich plump austricksen wollen und hatte nun einen weit vorgerückten Bauern auf h6. Schwächen, Stärken und Drohungen wechselten sich wild ab. Ich machte so viel Druck wie möglich. Und in der 6. Stunde kam er vom Weg ab. Vielleicht wollte er nur Remis. Jetzt wollte ich den Mehrbauern im Damenendspiel, bekam ihn und irgendwann auch die Damen runter. Die Kiebitze sahen dann auch leichte Siegvarianten. Mit einer Minute Restzeit wollte ich nur noch meinen Bauern durchbekommen. JAAAAAA.
Vielleicht lag es an meinen Makronen oder den Plätzchen meiner Kids oder den Pirogen von Emmu. 4-4 ist schwer in Ordnung. Jetzt können wir Weihnachten und Silvester feiern. Mit der 5. Aufstellung im 5. Spiel gegen Hettstedt wollen wir dann im Januar unsere 5-3 Punkte vermehren...
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